Die Ferien waren sehr entspannend. Zwei Wochen Gulet-Schiffs-Tour in der Türkei. Ich habe viel geschlafen, geschwommen und gefaulenzt. Leider auch viel gefuttert und Raki getrunken, aber naja, is' halt Urlaub. Allerdings war ich nicht ganz untätig. Nachdem mein Schatz mir alle Lean-Workouts in 3 Stunden auf seinem PC umcodiert hatte (die doofe Dose ist anscheinend nicht so doof wie gedacht) und ich die Resistance-Bands mit im Handgepäck geschleppt hatte, wollte ich mich auch nicht lumpen lassen: Ich habe 5 von 6 Lean-Workouts gemacht (2x LC1 und LC2 und 1x LC3).
Wir hatten eine riesige Kabine mit genug Platz zum Sporteln und es war in der ersten Woche sehr windig und bewölkt, so dass ich auf den Überfahrten viel Zeit und mit der Wärme der Kabine auch einen Anreiz hatte unter Deck tätig zu werden.
Der Wind hat sich dann jedoch als Problem herausgestellt. Die Lean-Workouts sind so aufgebaut, dass man viele Balance-Elemente drin hat und oft auf einem Bein steht. Das ging nicht. Dabei hat es mich oft umgeschmissen. Ich hab die Übungen dann einfach auseinander genommen und die Arm- und Bein-Bewegungen nacheinander gemacht - mit Festhalten.
Dummerdings habe ich dann feststellen müssen, dass ich sehr wohl seekrank werde, nämlich wenn ich 45 Minuten unter Deck eines heftig schaukelnden Schiffes auf ein Mini-Handy-Display starre. War nicht extrem, aber ich merkte doch, dass mir schwummerich war und ich lieber mal 'ne halbe Stunde den Horizont anstarren wollte.
Das sechste Workout hab ich dann nicht mehr gemacht, weil der Tag so schön toll sonnig und warm war, dass ich das Wetter einfach nicht verpassen wollte. Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, weiss ich, dass es die richtige Entscheidung war.
Ich lach mich schlapp...
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