Hmm, wie ich das mache? Da denke ich jetzt schon 3 Tage drüber nach.
Ich mache es einfach.
Ich habe festgestellt, das mein Leben immer schon "phasig" war: Vor allem extreme Arbeitsphasen oder extreme Lernphasen. Und immer habe ich mich nur auf Arbeit/Lernen konzentriert. Leider waren die Phasen immer sehr lang - Monate, Jahre – was sich natürlich dann negativ auf die anderen Teile meines Lebens ausgewirkt hat. Sport habe ich dann eigentlich immer nur gemacht, wenn die Phasen gerade mal nicht extrem waren. Alles war eine Entschuldigung keinen Sport zu machen oder alle Vorsätze wieder fallen zu lassen. Aber ich hab immer wieder mit Sport angefangen. Allerdings im Jahres- bzw. Monatsrhythmus.
So mit den Jahren und Phasen haben sich die Anfangszeiten verkürzt. Monate, Wochen und jetzt bin ich bei Tagen. Vielleicht komme ich ja mal zu einem ausgeglichenen Rhythmus, aber bis jetzt knick ich immer wieder ein und stehe wieder auf.
Ich glaube, ich stehe mittlerweile so schnell wieder auf, weil ich jetzt viel mehr zu verlieren hab'. Als ich 78 kg gewogen hab' und nach drei Kilo wieder aufgegeben hab, hatte ich (gefühlterdings) noch nicht wirklich viel gewonnen, aber jetzt bin ich da, wo ich schon mein ganzes Leben hinwollte (mich gerne im Spiegel betrachten – sogar meinen Hintern, supergerne Shoppen gehen, Bikini tragen) - das will ich nicht mehr verlieren. Darum nehme ich so schnell den Faden wieder auf.
Hinzu kommt, dass ich (auch nach Jahren der Suche) endlich das Sportprogramm gefunden hab', dass mir richtig Spaß macht - Chalean und Turbo – und auch noch super effektiv ist.
Ein anderer Grund ist wohl auch, dass ich, wenn ich das Gefühl habe mein ganzes Leben ist ein riesiges Chaos, wenigstens diesen Teil meines Lebens im Griff habe. Das wirkt sich dann meist auch auf alle anderen Bereiche meines Lebens aus (außer auf das regelmäßige Putzen meiner Wohnung - das habe ich bis heute nicht im Griff). Also fange ich schnell wieder mit dem Sport an, dann folgen die anderen Teile meist auch recht schnell (Ernährung, Arbeit, Zeitmanagement... aber nie die Wohnung *grrr*).
Ich habe mich damit angefreundet, das ich in Phasen lebe (hat 33 Jahre gedauert). Deshalb sind die bösen Phasen Teil meines Leben. Sie sind extrem (letargisch Rumhängen, Süßigkeiten, fettiges Essen, kein Sport und auch manchmal Alkohol (davon brauch ich allerdings nicht viel)) - aber mittlerweile KURZ. So halte ich mein Leben im Gleichgewicht.
Ich muss nur immer wieder die Motivation finden anzufangen. Und die finde ich hier. Durch Dich und die WW-Welt, die zuschaut. Danke dafür!
Liebe Grüße!
Me
P.S. Du kennst mich ;-) Wir haben zusammen GTA gemacht.
Zu deinem P.S. - Das ist lustig, vor kurzem habe ich genau dieses Gefühl gehabt, daß ich dich kenne. Dann kam noch ein Foto hinzu, von einer ehemaligen Schulfreundin, die auch so blaue Augen hat wie du. Aber dein Bildausschnitt und ihr Foto kriege ich trotzdem nicht so richtig zu einer Person zusammengepuzzelt. Von daher tappe ich im Dunkeln - oder auch nicht? T.U.? ;o)
AntwortenLöschenZu allem anderen: Danke für diesen meinen eigenen "nur-für-mich-Post". ;o) *freu*
Ich kann alles nachempfinden, was du schreibst - und passend zu meinem letzten Post und deinem Kommentar dazu.... Du scheinst absolut recht zu haben, was diese Körperchemie angeht. Das was bei dir gerade der Sport ist, sind bei mir die Globolis. Ich fühle mich das erste Mal in der Nähe eines Gleichgewichts.
Viele Grüße
J.R.
Ja, so hat jeder seine Drogen... ;-)
AntwortenLöschenT.U. is' korrekt. Früher T.K. - vielleicht hilft das auch. :-)
Liebe Grüße!
T.U.
so trifft man sich wieder.. ;o)
AntwortenLöschenDas ist ja´n Ding.
*g*